Was macht einen Dienstplan eigentlich fair?
Viele Systeme messen Fairness an der Wunschquote – und schönen damit das Ergebnis. Warum die Genehmigungsquote der ehrlichere Massstab ist.

Fragt man Planende, was einen guten Plan ausmacht, kommt nach «er geht auf» fast immer «er ist fair». Fragt man nach, was fair heisst, wird es leise. Die meisten Werkzeuge beantworten die Frage mit einer Zahl: dem Anteil erfüllter Wünsche.
Die Wunschquote belohnt die Falschen
Die Wunschquote steigt, wenn Mitarbeitende wenig wünschen. Wer gelernt hat, dass Wünsche selten erfüllt werden, hört auf zu wünschen – und die Quote sieht besser aus als je zuvor. Die Zahl misst am Ende weniger die Fairness des Plans als die Resignation des Teams.
Dazu kommt: Ein Wunsch nach einem freien Samstag und ein Wunsch nach einer Frühschicht am Dienstag wiegen in der Quote gleich viel. Für die Person, die den Samstag braucht, tun sie das nicht.
Genehmigungsquote und Verteilung
Ehrlicher sind zwei andere Fragen. Erstens: Von den Anträgen, die eine Person stellt, wie viele werden genehmigt – und wie unterscheidet sich das zwischen Personen? Zweitens: Wie verteilen sich die unbeliebten Dienste – Wochenenden, Nächte, Feiertage – über das Team, gemessen am Pensum?
Fair ist ein Plan nicht, wenn alle gleich viel bekommen, sondern wenn niemand systematisch zu kurz kommt.
inplan zeigt beide Werte pro Person und pro Team, und die KI-Planung optimiert auf die Verteilung, nicht auf die Quote. Das Ergebnis ist nicht immer der Plan mit den meisten erfüllten Wünschen. Es ist der, den das Team als gerecht empfindet.


